kalender 04

Förderverein Die DRITTE     

CE 2013 erfolgreich abgeschlossen


aut delegation kl

Erfolgreicher Abschluss der Auslandsübung am Truppenübungsplatz GRAFENWÖHR/Deutschland.

Von 12. bis 26. September 2013 nahm ein österreichisches Kontingent von 36 Soldatinnen, Soldaten und Zivilpersonen an der größten Übung für Führungsunterstützungskräfte weltweit teil.

Dabei war eine sichere Sprach- und Datenverbindung für das, bei dem Vorhaben eingesetztes österreichisches Bataillon ununterbrochen zu gewährleisten.


Funkverbindung:

Die österreichische Funkstation bewährte sich in der Führung eines ihr untergeordneten Funknetzes. Eine weitere Station war für die Fehlersuche, im Falle eines Ausfalles einer Funkstelle im Gesamtnetz verantwortlich. Auch diese Aufgabe wurde mit hohem Engagement und hoher Professionalität durchgeführt.
Erstmalig wurde durch österreich ein Übergang für eine NGO Nichtregierungs- organisation wie z.B. Rotes Kreuz, udgl.) über Kurzwellenfunk in ein militärisches Datennetz zur Verfügung gestellt. Dadurch ist es möglich in Gebieten ohne Infrastruktur (z.B.: nach einem Erdbeben) Informationen per e-mail zu versenden.

Netzwerk:

Zur Kommunikation mit Partnernationen wurde ein Datennetzwerk errichtet, wie es bei zahlreichen Einsätzen im In- und Ausland zur Anwendung kommt. Dabei kam es darauf an, eine zuverlässige und vor allem sichere Übertragung von Sprache und Daten zu gewährleisten. Die Informationsüberlegenheit stellt in jeglichem Einsatz von militärischen Kräften die Basis für den Erfolg militärischer Operationen dar.
Können Informationen rasch, sicher und detailliert zur Verfügung gestellt werden, erhöht dies die Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten bei ihren Einsätzen im In- und Ausland.

Netzwerksicherheit:

Das österreichische Netzwerk wurde auf der Combined Endeavor einer eingehenden Überprüfung hinsichtlich Netzwerksicherheit unterzogen. Dies dient dazu um die Sicherheit der Systeme und auch die Fähigkeiten der Übungsteilnehmer in diesem Bereich weiter zu entwickeln und am neuesten Stand der Erkenntnisse zu bleiben.

Hohe Wertschätzung für österreichisches Kontingent:

Das österreichische Kontingent hat auf der Combined Endeavor hervorragende Leistungen erbracht. Dies kam unter anderem beim Distinguished Visitors Day, an dem zahlreiche hochrangige internationale Besucher teilnahmen, zum Ausdruck. Hier wurden vor allem international besetzte Stationen vorgestellt. Lediglich zwei Nationen wurden ausgewählt um ihre Leistungen eigenständig zu präsentieren. Deutschland und Österreich. Dies stellte eine große Wertschätzung der Arbeit der österreichischen Delegation dar.

Auch in den nächsten Jahren wird die Übungsserie Combined Endeavor weiter fortgesetzt. Durch die vermehrte internationale Zusammenarbeit in einer Vielzahl von Einsätzen des österreichischen Bundesheeres wird die Notwendigkeit von Interoperabilität immer weiter in den Vordergrund gestellt. Die bei dieser Übungsserie gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen dienen der Erreichung der Informationsüberlegenheit in den jeweiligen Operationen. Die Führungsunterstützung leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit unserer Soldatinnen und Soldaten in ihren Einsätzen.

Durch die "Dritte" wurde bei dieser Auslandsübung ein Infanteriebataillon von Hptm Mag.(FH) HEILIGENBRUNNER (PiB3), Vzlt WIMMER (PzB33) und Vzlt PRACHINGER (Kdo3.PzGrenBrig) dargestellt.

Bild1: Das österreichische Kontingent | Bild2: Der Gefechtsstand | Bild3: Aussenansicht GefStd

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Alle Fotos: österreichisches Bundesheer
 

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